Methodik
Ki Hon Renshu
Trainingszeiten
Ki hon Aufwärmen
Mitgliedschaft
Zenshin Kotai
Dojo Kun
 

Kihon Renshu

Kihon ist eine Art Grundschultraining. Kihon umfaßt zahlreiche Fauststöße, Fußtritte und Abwehren (auch in Kombination). Die Techniken werden sowohl aus dem Stand, als auch aus der Bewegung geübt. Ein besonderer Wert wird auf einen korrekten Stand, auf das Gleichgewicht, die Atmung und die Treffgenauigkeit gelegt.

Beim Karate ist es besonders wichtig, dass alle körperlichen und geistigen Kräfte konzentriert werden, um ein Ziel in Sekundenbruchteilen angreifen zu können. Es ist in etwa mit der Fähigkeit vergleichbar, die ein Mensch "auf Abruf" in Extremsituationen entwickeln kann. Um ein Maximum an Schnelligkeit zu erzielen, wird der zuschlagende Teil des Körpers - bis unmittelbar vor dem Auftreffen - entspannt gehalten. Dann jedoch spannt sich der gesamte Körper, unterstützt vom Kiai-Ruf der Karateka, der mittels Muskelspannung der unteren Bauchdecke (Hara) entsteht. Dadurch soll eine vollkommene Einheit entstehen. Alle Techniken werden vollkommen von der Willenskraft des Karateka kontrolliert.

MAEGERI

Das Wort "Kihon" setzt sich aus den beiden Wörtern "Ki" (= Kraft, Energie) und "Hon" (= Wurzel, Ursprung) zusammen. Dies macht deutlich, dass Kihon den unumgehbaren Grundpfeiler für die Entwicklung des Karateka darstellt.

Wer sich zu früh auf das Gewinnen von Wettkämpfen konzentriert, vernachlässigt dabei oft das üben der Grundtechniken und versucht sich stattdessen im (Jiyu-)Kumite. Jedoch wird er dabei recht schnell von denjenigen überholt, die die Grundtechniken ausgiebig trainiert haben. Es führt einfach kein Weg daran vorbei, als Schritt für Schritt die Grundtechniken zu erlernen.

Bei einem Wettkampf sind rohe Kraft und wilder Kampfesmut sogar erwünscht. Hierbei geht jedoch völlig der Sinn des Karate-Do verloren, bei dem Höflichkeit und Respekt vor dem Gegner an wichtiger Stelle stehen.

Fachwortlexika